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Trekking
- das ist Wandern (evtl. auch mit dem Fahrrad oder Boot) "querfeldein".
Wanderwege und andere Annehmlichkeiten werden gemieden und die
Touren gehen über mehrere Tage. Trekking ist also wesentlich
anspruchsvoller (im Sinne von sportlicher Anstrengung), als Fernwandern,
bei dem auf die vorhandene Infrastruktur - Übernachtungsmöglichkeiten
und Wege etc. - zurückgegriffen wird. Es ist somit eigentlich
die Vorstufe zur Expedition.
Wir werden
den Begriff hier weiter fassen und auch anspruchsvolle Wanderungen
und Fernwanderungen thematisieren. Auch diese Formen erfordern
eine gewisse Vorbereitung und Ausrüstung und körperliche
Fitness. Ausserdem sprechen derartige Wanderungen einen zunehmend
grösser werdenden Personenkreis an, Menschen, die die ausdauernde
Bewegung in freier Natur attraktiver finden, als nur am Hotelpool
zu liegen.
Die Grenzen
zwischen "echtem" Trekking und anspruchsvollen Fernwanderungen
sind sowieso fliessend. Der Verfasser glaubt nicht, dass man erst
ganz Alaska oder die Wüste Gobi durchwandern muss, um die
Schönheiten der Natur und der Einsamkeit kennenzulernen.
Eine mehrtägige Wanderung über Madeira oder Martinique
hat es auch in sich.
Und selbst
viele hartgesottene Trekking-Spezialisten verzweifeln, wenn sie
versuchen, den Kilimandscharo zu bewältigen, obwohl
es dort Wege gibt und eine relativ gute touristische Infrastruktur.
Trekking erfordert
eine mindestens gut durchschnittliche körperliche und seelische
Kondition. Es ist deshalb auch eine wichtige und interessante
Methode zur Entwicklung der Persönlichkeit. Für
Anfänger empfehlen sich geführte Touren unter Leitung
eines erfahrenen Leiters. Wer über eine gewisse Erfahrung
verfügt, wird die Kleingruppe vorziehen, die das Erleben
der Natur noch intensiviert.
In jedem Fall
aber gilt: "Hinterlasse nichts außer deinen Fußspuren und
nimm nichts mit außer deinen Eindrücken".
Zwar gibt
es auch in den Ebenen dieser Welt interessante Trekking-Erlebnisse,
aber meistens wird mit Trekking und eigentlich auch mit Wandern
überhaupt eine abwechslungsreiche Gebirgslandschaft
in Verbindung gebracht. Das erfordert dann gelegentlich doch schon
eine sehr umfassende Vorbereitung und kann auch recht gefährlich
sein. Von der Top-Form, in der sich der Naturfreund befinden muss,
um solche Touren zu bewältigen, mal ganz abgesehen. Und auch
an die Schwindelfreiheit werden natürlich sehr hohe Anforderungen
gestellt.
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